Wie man räuchert
(Q6, S. 19)
Zum Räuchern benötigt man:
Nehmt euch etwas Zeit und schafft so einen Raum, damit ihr das Räuchern wie ein kleines Ritual genießen könnt. Bereitet Räucherschale, Kerze, Feder, Räucherkohle und Streichhölzer vor. Vielleicht hast du Lust, dabei einer passenden Hintergrundmusik zu lauschen? Entzünde zuerst die Räucherkohle mit einer Kerze oder einem Feuerzeug an einer Seite. Sie beginnt zu knistern und an einem Ende zu glühen. Lege die Kohle mit der Pinzette oder einer Metallzange auf das Sandbett, puste leicht darauf oder fächel Luft zu. Erst wenn die Kohle ganz glüht und nicht mehr knistert, wird das Räucherwerk in die Vertiefung der Kohletablette gelegt. Meist reicht es, von einem Räucherpulver messerspitzenweise etwas auf die Kohle zu geben. Dies kann wiederholt werden. Wenn zu viel Räucherwerk aufgelegt wird, kann die Glut ersticken und die Rauchentwicklung sehr stark sein.
Beim Räuchern solltest du immer darauf achten, dass sich keine leicht entzündbaren Gegenstände, wie flatternde Vorhänge, Tücher, Zeitungen usw., in der Nähe befinden. Beim Pusten auf die Kohle können Funken sprühen. Stelle die Räucherschale eventuell auf ein Metalltablett. Achte dabei jedoch besonders auf die Feuergefahr. Die Kohlen können bis zu zwei Stunden glühen. Werfe diese deshalb nicht einfach in den Abfall.
Die Räucherschale muss bei Gebrauch stets mit mehreren Zentimetern Sand befüllt sein und auf einer hitzebeständigen und feuerfesten Oberfläche stehen.
Falls einmal zu viel Rauch entstehen sollte, empfehle ich die „Teutonische Stoßlüftung“.





